
Online-Vermarkter identifizieren mittels AdServer den Browser des Users, registrieren sein Surfverhalten und legen genaue Kundenprofile an, um ihm spezielle Werbebanner auf den Bildschirm zu schicken. Geschieht meist mit Hilfe von Cookies.
Unique Selling Proposition - Marketingbestimmendes Merkmal bzw. einzigartige Leistung eines Produktes, an dem die Werbeanzeige vorrangig anknüpft und mit der sich das Produkt vom Wettbewerb abhebt.
Leerseite, unbedruckte Seite.
Risikokapital, das Firmengründern von Investoren für eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt wird. Auf bankübliche Sicherheiten wird dabei verzichtet. Die Kapitalgeber übernehmen häufig auch beratende Funktionen. Nach der Gründungsphase versuchen die Venture Capitalists ihre Firmenanteile mit Gewinn an andere Unternehmen zu verkaufen oder an die Börse zu bringen.
“Kleid“ und “Plakat“ des Produktes. Die Verpackung muß produktadäquat sein und darf keine Fehlassoziationen hervorrufen.
Grossbuchstaben > Gemeine
Webpräsenzen, die auf ein spezielles Publikum zielen. Dabei kann es sich um themenspezifische Sites (z. B. Unterhaltung) handeln oder um Sites, die eine bestimmte demographische Zielgruppe ansprechen. Gegensatz: horizontale Sites.
Auch: Mehrfarbendruck oder Buntdruck. Im Vierfarbendruck werden folgende Normfarben eingesetzt: Gelb, Magenta, Cyan und als Tiefenfarbe Schwarz. Vor dem Druck einer farbigen Vorlage muß diese in Rasterpunkten aufgelöst und in die vier genannten Farben getrennt werden. Man erhält so einen lithografischen Film pro Farbe. Die Rasterfilme (Lithos) dienen zur Herstellung (Kopie) der Druckplatten, von denen für den Vierfarbendruck ebenfalls vier Stück (den einzelnen Farben entsprechend) benötigt werden und die im Zusammendruck das vorlagengetreue Ergebnis sichern.
Begriff aus der Online-Reichweitenanalyse. Gemeint ist damit die Zeit, in der ein potenziell werbungführender Teil eines Nutzungsvorgangs sichtbar ist.
“Scheinbare Wirklichkeit“, durch elektronische Medien hervorgerufene Sinnestäuschungen, die wirklich gelebten Eindrücken (sehen, hören, fühlen, handeln, reagieren) sehr nahe kommen.
Wichtiges Kriterium zur Reichweiten-Analyse von Online-Angeboten. Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots und definiert damit den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf ein aktuelles Angebot.
Spitzname für die drei WWW des World Wide Web.
(World Wide Web Consortium) Von verschiedenen mit dem Internet eng verbundenen Firmen 1994 gegründete Interessenvereinigung, die die Entwicklung des World Wide Web beeinflussen will. Absicht ist die Schaffung offener (nicht proprietärer) Standards, z. B. HTTP und HTML. Internet-Adresse: http://www.w3.org.
Alle Befragten, die mind. eine Ausgabe des Titels innerhalb einer Periode gelesen oder durchgeblättert haben.
Spezialabteilung größerer Firmen, die die Aufgabe hat, die Marketingkonzeption werblich zu realisieren. Die Werbeabteilung arbeitet eng mit externen Werbeagenturen zusammen und stimmt mit diesen Timing und Produktion ab.
Unternehmen, das im Auftrag des Werbungtreibenden Ideen zur Absatzförderung entwickelt und anschließend realisiert. Die Realisationsleistungen erfolgen teilweise agenturintern (Text, Grafik, Fotoregie, Reinzeichnung), teilweise im Mittlerservice (Foto, Litho, Druck, Schaltung, Marktforschung). Eine Werbeagentur entwickelt anhand des Briefings die Werbekonzeption, welche als Präsentation dem Kunden zusammen mit der Budgetplanung unterbreitet wird.
Bezeichnet den Grad an genereller Unterstützung, die die Werbung von Seiten der Verbraucher und der Öffentlichkeit erfährt.
Kommunikation zwischen Werbungstreibenden und Umworbenen. Die Werbebotschaft muß die zielgruppenadäquate Gedächtnis-, Handlungs-, Aufmerksamkeits- und Imagewirkung aufweisen.
Marktforschungsinstitute
Gliedern sich in:a) Gestaltungskosten (Entwurf, Reinzeichnung), b) Herstellungs- oder Produktionskosten (Foto, Litho, Druck, Weiterverarbeitung) c) Schalt- oder Streukosten (Mediaplanung, Streuung).
Erscheinungsformen, die den Kommunikationsprozess einer Werbebotschaft ermöglichen, z.B. Prospekte, Anzeigen, Werbebriefe, Plakate, Displays (>Werbeträger).
Arbeitsstufen: Druckvorstufe, Druckstufe, Ausrüsten. Druckvorstufe: Text- u. Bilderfassung, Lithografiearbeiten, Retuschen, Filmherstellung, Bogenmontage, Plattenproduktion (Angaben für Offsetdruck relevant). Heute meist per Bildschirm Texterfassung, Bilder über Scanner eingelesen, positioniert. Ausrüsten: Verarbeiten des bedruckten Papierbogens (im Bogenoffset. Hauptaufgaben: Schneiden, Falzen, Zusammentragen, Rillen, Stanzen, Kleben, Heften, Lochen, Binden, Laminieren, Verpacken etc.)
Beinhaltet die sieben W. Was = Botschaft. Wem = Zielgruppe. Wann = Zeitpunkt. Wo = Zielgebiet. Womit = Werbeträger/-mittel. Wie = Stil/Tonalität. Wie viel = Budget. Unterteilung in: Werbeplattform, Copyplattform, Mediaplattform und evtl. Budget.
Alle Medien, die grob in Print, elektronische Medien (Hörfunk, TV), neue Medien (Internet), Außenwerbung und Direktwerbung eingeteilt werden können, in, an oder auf denen die Werbemittel wirksam werden. (>Werbemittel)
Werbewirkung tritt ein, wenn die Werbebotschaft den Umworbenen erreicht hat und diesen letztlich zur Kaufhandlung veranlasst. Innerhalb der Werbewirkung gibt es mehrere Wirkungsstufen: a) die Wahrnehmung b) die Verarbeitung und die Speicherung c) die Veränderung einer bestehenden Eigenschaft, die schließlich zum Kaufentschluß und zur Kaufhandlung führt.
Quantitativ = Bekanntheitsgrad (gestützt/ungestützt). Qualitativ = Imageziele, Wissensziele, Einstellungsziele, Verhaltensziele.
Werbung ist Bestandteil des Marketing-Mix und soll den übergeordneten Marketingzielen zum Erfolg verhelfen. Werbung informiert, differenziert, motiviert, aktualisiert und konkretisiert.
> Pitch
Teil des Internets, der sich am Besten zum Übertragen multimedialer Dokumente eignet.
Postalische Verbreitungsform von Werbedrucksachen ohne individuelle Adressaten.
Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Fernsehprogrammen, um bspw. Werbung aus dem Weg zu gehen.
Periodisch erscheinende Druckschrift (Periodikum), das sich an eine fest umrissene Zielgruppe (Leserschaft) wendet. Man unterscheidet zwischen:- Publikumszeitschriften (breit gestreut, viele Themenschwerpunkte) - politische Zeitschriften (Nachrichtenmagazine) - Fachzeitschriften (Berufe, Hobbys) - Kundenzeitschriften - Hauszeitschriften
Periodische Druckschrift zur aktuellen Berichterstattung, erscheint täglich (Tageszeitung) oder einmal pro Woche (Wochenzeitung, Sonntagszeitung). In ganz seltenen Fällen zwei- bis dreimal pro Woche.
Nach demographischen, konsum- und einstellungsbezogenen Merkmalen definierte Personengruppe.
Erfolgt durch folgende Aspekte: a) soziodemografische (Alter, Geschlecht, Beruf...) b) geografische (Wohnort, Agglomeration, Sprachgebiet...) c) sozioökonomische (Einkommen, sozialer Status...) Außerdem werden verbraucherorientierte (Kaufbereitschaft, Kaufgewohnheiten...) sowie psychologische und medienorientierte Merkmale (welche Medien werden wie genutzt) berücksichtigt.
(suppording evidence) Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung, der über den Grundnutzen oder rationalen Nutzen hinausgeht.