Consumer Research

Untersuchung des Konsumentenverhaltens. Es werden Entscheidungs- und Erklärungsmodelle aufgestellt, die darauf zielen, Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten für die Marketingplanung und -prognose zu erkennen.

Content

Neudeutsch für Inhalt(e). In der Regel sind Inhalte für Websites gemeint. Der Content kann bestehen aus Text, Bildern (Fotos, Grafiken), Sound (Klänge, Geräusche, Musik) oder Video.

Content-Analyse

Systematische, meist quantitative Erfassung des Inhalts von Werbemitteln und Werbeträgern in der Mediaforschung.

Convenience Products

Produkte, die sich durch einfaches Handling und schnelle Zubereitung auszeichnen, z.B. Tiefkühlkost.

Convenience Shops

Nahverkaufsstellen, z.B. Tankstellen und Kioske.

Conversion

engl. für Umwandlung. Bezieht sich auf weitere aktive Aktionen eines Users nach einem Click.

Cookie

engl. für Keks. Browserspezifische digitale Kennung, die auf der Festplatte des Nutzers gespeichert wird. Cookies identifizieren nicht die Personen, sondern die Browser, mit denen auf ein Internet-Angebot zugegriffen wird. Marketern gibt ein Cookie z. B. Aufschluss darüber, wie lange ein User auf der Site war und welche Sprünge er innerhalb der Site gemacht hat. Browser lassen sich so konfigurieren, dass Cookies von Fall zu Fall oder generell abgelehnt werden können. Manche Anbieter von Websites verwehren dem User dann allerdings den Zugang zu ihrem Auftritt.

Copy

1.Anzeigentext 2.Werbetext (allgemein) 3.Satz, Satzvorlage, Manuskript, Kopie 4. Einzelnes Zeitungs- oder Zeitschriftenexemplar

Copy-Platform

Fixierung der inhaltlichen Grundkonzeption einer Marketing-/Werbekonzeption (vor der Verbalisierung und Visualisierung). Vorgabe für Grafiker und Texter. Enthält folgende Punkte: Positionierung, Hauptbotschaft, Nebenbotschaft, USP/UAP, Consumer Benefit, Product Benefit, Reason Why, Tonalität/Stil.

Copy-Strategy

In der Copy-Strategie wird die kurzgefaßte Werbestrategie für eine bestimmte Kampagne schriftlich festgelegt. Kern der Copy-Strategie ist die USP, die in der Zielgruppe vermittelt werden soll.

Copy-Test

Test zur Wirksamkeit von Anzeigen, Messung der Penetration zur Optimierung der Streuplanstrategie.

Copyright

Recht zur (Teil-)Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke.

Corporate Advertising

Unternehmenswerbung, d.h. Werbemaßnahmen, die nicht für ein bestimmtes Produkt konzipiert sind, sondern der Darstellung des Unternehmens, seiner Ziele etc. dienen.

Corporate Design

Das Corporate Design ist der sichtbare, graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und prägt das visuelle, einheitliche Erscheinungsbild des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind konstante Gestaltungselemente wie das Firmenzeichen, (Logo), die Typografie und die Unternehmensfarben.

Corporate Identity

ist das vordefinierte, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens als Selbstdarstellung der eigenen Philosophie. Zum CI-Konzept gehört das grundlegende Design aller Werbe- und Kommunikations-Maßnahmen eines Unternehmens (Corporate Design): vom Logo über die Produktgestaltung bis zur den Werbe- oder Stelleninseraten. Das CI ist wichtigster Leitfaden für alle zukünftigen Kommunikationskonzepte.

Corporate Publishing

Der professionelle Einsatz von Medien für die Kommunikation von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen mit wichtigen internen und externen Zielgruppen zur Steigerung der Unternehmensglaubwürdigkeit. z.B. Geschäftsberichte, Unternehmensbücher, -magazine, etc.

Corporate Values

Unternehmensspezifische Werte (Unternehmensethos). Diese Werte umfassen den normativen Teil der Unternehmenskultur. In dem Maße, in dem sich Mitarbeiter mit einem Unternehmen identifizieren, werden sie auch zum Träger seiner Werte. Corporate Values fungieren dabei zugleich als normative Orientierung. Somit sind Werte auch ein Führungsinstrument, über das sich das Handeln und Verhalten von Mitarbeitern beeinflussen lässt. Darüber hinaus sind sie aber auch der Ansatzpunkt für die bewusste Gestaltung und Entwicklung von Unternehmenskulturen.

Cost per Contact

Die Kosten, die pro Kontakt mit einem Empfänger einer Mailingaktion (oder einer anderer Direktmarketingaktion) entstehen. Sie ergeben sich aus den Gesamtkosten für die Aktivität geteilt durch die Anzahl der Empfänger bzw. der erreichten Personen.

Cost per Interest

Kosten pro Interessent - geht über die > Costs per Contact hinaus, da sie nur die tatsächlich interessierten Personen einer Direktmarketingaktion zugrunde legen, durch die die Gesamtkosten der Maßnahme geteilt werden.

Costs per Million

engl. Bezeichnung für Tausender-Kontakt-Preis (TKP). Wichtige, wenn auch relativ grobe Kennzahl, die die Wirtschaftlichkeit einer Werbemaßnahme angibt. Sie zeigt wie hoch die Kosten für den Kontakt zu 1000 potentiellen Kunden über das gewählte Medium sind.

Couponing

Zwischenform zwischen Werbung und Verkaufsförderung. Mittels Coupon, z.B. aus Prospekten, Katalogen oder Anzeigen, kann der Konsument Informationsmaterial oder Warenproben anfordern oder erhält beim Kauf Rabatte. Vorteile: höherer Kaufanreiz durch Rabatte; Adreßgenerierung bei Einsendung des Coupons.

Couvert-Formate

> DIN-Formate

Crawler

Ein Programm (auch Robot oder Spider genannt), das für Suchmaschinen Webseiten nach Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in verschiedenen Internet-Shops anstellt.

Creative Guidelines

Standards oder Richtlinien, die bereits vor dem kreativen Prozeß vorgegeben werden. Diese Richtlinien engen zwar den kreativen Spielraum ein, sind jedoch im Zuge einer Corporate Identity Strategy unerläßlich.

Cross Media

Vernetzung verschiedener Kommunikationsinstrumente, um einen einheitlichen Auftritt und damit einen Kommunikationsmehrwert für die Marke zu schaffen.

Cross Selling

Bestehende Kundenkontakte (Adressen) werden für andere Angebote genutzt.

Customer Relationship Mangement (CRM)

Grundidee: möglichst umfassendes Erkennen der individuellen Erwartungen des einzelnen Kunden, um diesen bestmöglich bzw. individuell bedienen zu können. Ziel: Aufbau einer engeren, langfristigeren und somit profitableren Bindung an das Unternehmen.

Data-Mining

Eine Voraussetzung für das Direktmarketing: die Aufbereitung und Auswertung von Daten, die Nutzer hinterlassen haben. Mit dem Verkauf dieser Daten werden Erlöse erzielt.

Default

(Voreinstellung) Standardeinstellung eines Programms, die vom Nutzer geändert werden kann.

Delphi-Methode

Expertenbefragung. Z.B. zu Absatzchancen von neu zu planenden Produkten in Form einer Gruppendiskussion; auch mittels Fragebogen. Demographische Merkmale, Eigenschaften von Personen, welche die Bevölkerungsstruktur betreffen (Alter, Geschlecht usw.).

Demografie

Untersuchung und statistische Erfassung von Bevölkerungsstrukturen (Alter, Beruf, Bildung, Wohnort, Einkommen...).

DeNic

Deutscher Ableger des InterNIC. Die Mitglieder sind ISP. Zuständig für die Vergabe von Domains unterhalb der Top Level Domain .de und Betreiber des entsprechenden Domain Name Servers. Internet-Adresse: http://www.denic.de.

Desktop Publishing

Mit Hilfe von geeigneten Programmen können Texte und Bilder gesetzt und bearbeitet werden.

DHTML

Dynamic HTML. Hier bewegt sich ein freies Objekt über die Webseite – am Rand des Contents oder über ihn hinweg. Beispiel: Ein Hase hoppelt aus einem Banner über den Bildschirm.

Digitaler Druck

Druckverfahren, das ausschließlich auf elektronischem Wege über Computertechnologie funktioniert: vom digitalen Einspeichern der Texte und Bilder per Scanner über die Bearbeitung der gewonnenen Daten am Computer, bis hin zum dem Rechner angeschlossenen Drucker (Laserdrucker, Inkjetdrucker, Offsetdruckmaschinen).

DIN-Formate

DIN = Deutsche Industrie Normen. Normierung der Papierformate und der Briefformate: Papier-Formate: A0 = 841 x 1189 mm, A1 = 594 x 841 mm, A2 = 420 x 594 mm, A3 = 297 x 420 mm, A4 = 210 x 297 mm, A5 = 148 x 210 mm, A6 = 105 x 148 mm, Couvert-Formate: C3 = 324 x 458 mm, C4 = 229 x 324 mm, C5 = 162 x 229 mm, C6 = 114 x 162 mm, C6/5 = 114 x 229 mm, B3 = 353 x 500 mm, B4 = 250 x 353 mm, B5 = 176 x 250 mm, B6 = 125 x 176 mm

DINKS

Double income, no kids (> Zielgruppe)

Direct Response Marketing

Teilbereich des Direktmarketing, der einen integrierten Antwortmechanismus beinhaltet.

Directwerbe-Package

die zu einem Directmailing gehörenden Elemente wie Couvert, Prospekt, Bestellkarte oder -formular, eventuell Gadget und Antwortcouvert.

Direktmarketing

Werbeformen mit direkter, adressierter oder unadressierter Ansprache von Zielgruppen.

Domain

die Domain-Adresse bildet die Basis für die Adressierung im Internet, wie bspw. www.adberry.com

Domain Name Server

Ein Server, der Domains in numerische Adressen umwandelt und umgekehrt. Siehe auch IP-Adresse.

Doppelleser

Auch: Mehrfachleser. Leser einer Publikation, der neben dieser eine weitere der gleichen Kategorie liest. (Leser einer Zeitschrift/Zeitung, die zusätzlich eine andere Zeitschrift/Zeitung lesen.)

Double Opt-In

Ein User, der sich mit seiner Adresse in einen E-Mail-Verteiler eingetragen hat (Single Opt-in), erhält durch eine Bestätigungs-Mail die Möglichkeit, sich sofort wieder auszutragen oder erneut sein Einverständnis zum Empfang von Newslettern und E-Mails zu erklären. Das Double Opt-in gewährt Schutz vor Spam und gibt Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit. Siehe auch Opt-in.

DPI

Dots per Inch. Das heisst Bildpunkte pro Inch und ist das Maß für die Auflösung von Laserdruckern, -belichtern, -scannern oder Bildschirmen> Auflösung

Druckverfahren

Buchdruck, Offsetdruck, Siebdruck, Tiefdruck... >Buchdruck = Hochdruckverfahren, bei dem die druckenden Teile höher liegen als die nichtdruckenden. Der Satz wird mit Bleibuchstaben (per Hand oder per Setzmaschine) erstellt. Heute durch Offsetdruck u. Tiefdruck fast vollständig ersetzt! >Offsetdruck = Flachdruckverfahren, Bild- u. Schriftelemente werden auf Druckplatte übertragen. Die druckenden und nichtdruckenden Elemente liegen auf einer Ebene und werden durch chemische Reaktion (Fett und Wasser) getrennt. Druck erfolgt indirekt vom Druckplattenzylinder auf einen Zylinder, der mit einem Gummituch bespannt ist, deshalb auch: indirekter Druck. Heute Verfahren für die meisten Zeitungen u. Zeitschriften (Rollenoffset). Bogenoffset für kleinere u. mittlere Auflagen (bis ca.100'000). >Siebdruck = Auch Seriegrafie: Druckverfahren, bei dem die Druckform eine Schablone darstellt, über die ein engmaschiges Textilgewebe gelegt wird, durch das hindurch die Farbe mittels Rakel auf dem Druckträger gedrückt wird. Der Siebdruck wird zum Bedrucken von grossflächigen Drucksachen (Plakate, Displays) in geringen Auflagen sowie von Hartmaterial (Holz, Metall, Kunststoff) eingesetzt. >Tiefdruck = Druckverfahren, bei dem sich die zu druckenden Elemente in den Vertiefungen geätzter Kupferplatten befinden, während die Oberfläche der Tiefdruck-Platte das nichtdruckende Element darstellt. Prinzip: Kupferplatte (Walze) wird mit Farbe eingefärbt und der Farbüberschuß mit einem Rakel (Stahlband) abgestreift. Mittels Gegendruckwalze wird die Farbe aus den „Näpfchen“ (Plattenvertiefungen) auf das Papier übertragen. Der Tiefdruck wird im Rotationsdruckverfahren bevorzugt für den mehrfarbigen Zeitschriftendruck und für hohe Auflagen.

Druckvorlage

Die Druckvorlage ist die Grundlage für den Druck z.B. einer Seite oder eines ganzen Buches.

DTP

Desktop Publishing. Erstellen von graphischen Dokumenten am Computer bzw. an Workstations. Drucksachen werden seitenweise komplett am Bildschirm erstellt und in reprofähig belichteten Filmen ausgegeben.

Duplexbild

ein 1-farbiges Bild, das mittels spezieller Technik auf 2-farbig konvertiert wird. Dadurch kann ein attraktiver Effekt erzielt werden, der sich durchaus mit einem 4-farbigen Bild messen kann.

Durchschnittskontakte

gibt an, wie oft eine Zielperson bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien im Durchschnitt erreicht wird.